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KRASNO


KRASNO, Ortschaft auf dem Bergsattel zwischen dem Velebit und dem Bergkamm von Senj in der Lika; 714 m ü. d. M. Der Ort wird in schriftlichen Quellen bereits im 13. Jh. erwähnt. In Lomska duliba, in der Nähe von Krasno, wurden Funde aus römischer Zeit entdeckt. Besonders interessant ist die lateinische Inschrift im Felsen über die Grenze zwischen den illyrischen Stämmen Ortoplin und Parentin. Im Jahre 1527 schenkt König Ferdinand den Ort der Kirche von Senj, in deren Besitz er bis zu den türkischen Eroberungen blieb. Im 18. Jh. wird er erneut besiedelt, ab 1790 wird er wieder zum Bezirkszentrum; die Kirche des hl. Antonius von Padua stammt aus dem 18. Jh.